Wir haben die häufigsten Fragen
für Sie zusammengestellt.
1. Was ist Open Source Software?
Der Begriff steht für offenen Quelltext. Jeder Anwender hat damit Einsicht in den Programmtext, dieser ist nicht verschlüsselt.2. Was kostet Open Source?
In der Regel nichts. Es gibt keinen Lizenzgeber und damit keine Zahlungsverpflichtungen.3. Gibt es irgendwelche Beschränkungen rechtlicher Hinsicht?
Open Source Software darf beliebig kopiert und verbreitert werden. Es gibt keine Nutzungsbeschränkungen, weder von der Anzahl der Installationen, noch der User. Die Software darf beliebig verändert werden.4. Wer entwickelt Open Source Software?
Teams sowie kleine und größere Gruppen von Programmierern.5. Wer fördert Open Source und warum erfolgt die Förderung?
Manchmal Regierungen wie z.B. die Bundesregierung und Länder wie China, Indien, Brasilien, dies um lizenfreie und sichere Software für Ihre Verwaltungen zu erhalten. Grosse Firmen wie z.B. IBM und HP um Ihre Mitbewerber zu unterbieten. Durch den Einsatz von Hardware mit kostenfreier Software wird das gesamte Paket preisgünstiger.6. Woran verdient eine Firma wie Roland Best bei Open Source?
An der Installation, dem Support, der Betreuung und Schulung. Auch an spezieller Ergänzungsprogrammierung.7. Warum bieten Firmen wie Roland Best überhaupt Open Source an?
Open Source ist freie Software und schafft Freiheit. Dies sowohl für den Kunden, als auch für den Dienstleister. Es gibt für den IT Dienstleister damit keine Absatz- oder Lizenzzwänge. Durch den Wegfall der Lizensierung verringern sich die Kosten für den Kunden erheblich.8. Welche Vorteile hat für Unternehmen der Einsatz von Open Source?
Neben der Kosteneinsparung durch den Wegfall von Lizenzgebühren noch weitere. So gibt es keine Hintertürchen für Sicherheitslücken. Diese würden sofort endeckt werden. Da ein verteiltes Team die Software weiterentwickelt, gibt es auch keine Gefahr des Konkurses der Herstellerfirma. Ausserdem ist eine Monopolbildung durch einen "starken Softwarehersteller" damit faktisch ausgeschlossen.9. Welche Open Source Anwendungen gibt es?
Jede nur denkbare. Vom Betriebssystem angefangen (Linux-Varianten) über Textverarbeitung, Tabellenkalkulation (OpenOffice) bis hin zu ERP / Warenwirtschaftslösungen. Bekannte Lösungen sind auch das Mozilla Projekt (Browser + EMail) aus dem die nun bekannten Lösungen FIREFOX und THUNDERBIRD hervorgegangen sind.10. Woher kann der Anwender sicher sein, das Open Source auch zukünftig Bestand hat?
Ganz einfach, die Gesetze des freien Marktes regeln dies. Vor ca. 10 Jahren hat man Linux belächelt. Nun gibt es Linux in mehr als 20 verschiedenen Distributionen. Mittlerweile betrachten die grossen bekannten "Softwaregiganten" Linux und Open Source als absolute Konkurrenz.11. Was hat Open Source mit Linux zu tun?
Linux ist ein Betriebssystem, welches unter der Open Source Regelung steht. Generell hat Open Source nichts direkt mit dem Betriebssystem zu tun.12. Was Open Source NICHT ist
Ein ausschließliches Linux System. Viele Open Source Anwendungen laufen auf Linux und Windows Basis. Manche Anwendungen sind allerdings auf ein bestimmtes Betriebssystem festgelegt.13. Was ist der Unterschied zwischen Open Source und Freeware?
Auch Freeware darf beliebig und kostenfrei kopiert und weitergegeben werden. Allerdings ist bei Freeware die Software meist kompiliert (verschlüsselt) und damit der Quelltext nicht einsehbar. Freeware kann deshalb Sicherheitslücken enthalten. Eine selbstständige Weiterentwicklung ist nicht möglich und auch meist untersagt. Oft muss der Hinweis auf den Autor sichtbar erfolgen.14. Warum bietet nicht jeder IT Dienstleister Open Source Software an?
Hier gibt es mehrere Möglichkeiten. Für manche sehr spezielle Einsatzmöglichkeiten gibt es eventuell noch keine Open Source Lösung. Weiterhin leben viele Dienstleister gern vom Verkauf der Software. Auch ist der Einsatz von Open Source erst in den letzten Jahren erfolgt, während die Lizenzpflichtige Software bereits seit Beginn des PCs, also seit ca. 20 Jahren besteht. Da auch hier die Gesetze des freien Marktes regieren, Angebot und Nachfrage, ist auch dies nur eine Frage der Zeit.Roland Best – Staatl. gepr. Wirtschaftsinformatiker
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